PROJEKTSTATUS | IN DURCHFÜHRUNG
LAGE | REGENSBURG, BAYERN
FLÄCHE | CA. 1.283 m² NGF
EINHEITEN | KIRCHE, GEMEINDEHAUS MIT SAAL, KINDERGARTEN, 2 PRIVATWOHNUNGEN
AUFTRAGGEBER | KIRCHENGEMEINDE, GESAMTKIRCHENVERWALTUNG REGENSBURG
ENERGIESTANDARD | CO2 NEUTRAL
PROJEKTSTATUS | IN DURCHFÜHRUNG
LAGE | REGENSBURG, BAYERN
FLÄCHE | CA. 1.283 m² NGF
EINHEITEN | KIRCHE, GEMEINDEHAUS MIT SAAL, KINDERGARTEN, 2 PRIVATWOHNUNGEN
AUFTRAGGEBER | KIRCHENGEMEINDE, GESAMTKIRCHENVERWALTUNG REGENSBURG
ENERGIESTANDARD | CO2 NEUTRAL
Mit der energetischen Sanierung setzt die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Matthäus im Regensburger Kasernenviertel ein kraftvolles Zeichen für verantwortungsbewusstes Bauen und gelebten Klimaschutz. Das Ensemble aus Kirche, Gemeindehaus und Kindergarten entwickelt sich zu einer der ersten nahezu CO₂‑neutralen Kirchengemeinden Bayerns – ein Beitrag, der weit über die Region hinaus Mut macht.
Zentral ist der Abschied von fossilen Energien: Die erst 13 Jahre alte, noch funktionstüchtige Ölheizung wurde vollständig ersetzt und durch ein erneuerbares Energiekonzept abgelöst. Eine Photovoltaikanlage bildet das Herzstück der neuen Versorgung. Die größte Herausforderung: Die Kirche aus den 1950er‑Jahren steht unter Denkmalschutz – eine PV‑Belegung war trotz idealer Dachfläche ausgeschlossen. Stattdessen wurde das Pfarrhaus genutzt, ausgestattet mit roten PV‑Modulen, die sich harmonisch in die historische Ziegellandschaft einfügen und vom Denkmalamt ausdrücklich genehmigt wurden.
Auch im weiteren Verlauf zeigte sich die Komplexität des Bestands: Beim Belegen des Blechdachs des Gemeindehauses mit schwarzen PV‑Modulen wurde eine Undichtigkeit entdeckt. In kürzester Zeit konnte eine komplette Neueindeckung organisiert werden, sodass das Projekt ohne Verzögerung weitergeführt wurde.
Besondere Sorgfalt galt dem Kindergarten: Planung und Ausführung wurden so gestaltet, dass der Betrieb sicher und ungestört bleibt – inklusive höchster Standards im Legionellenschutz.
„St. Matthäus“ beweist, wie Denkmalschutz, moderne Energietechnik und funktionale Anforderungen zu einem stimmigen, nachhaltigen Gesamtkonzept verschmelzen können. Die enge Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt, die farblich angepassten PV‑Module und die sensible Modernisierung der Gebäude unterstreichen den hohen Qualitätsanspruch.
Im Kern steht eine klare Vision: Die Gemeinde möchte aktiv zur CO₂‑Neutralität beitragen. In Zeiten heißer werdender Sommer und spürbarer Klimaveränderungen will St. Matthäus nicht nur reagieren, sondern vorangehen – als inspirierendes Beispiel für kirchliche Einrichtungen und kommunale Akteure.
Mit der energetischen Sanierung setzt die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Matthäus im Regensburger Kasernenviertel ein kraftvolles Zeichen für verantwortungsbewusstes Bauen und gelebten Klimaschutz. Das Ensemble aus Kirche, Gemeindehaus und Kindergarten entwickelt sich zu einer der ersten nahezu CO₂‑neutralen Kirchengemeinden Bayerns – ein Beitrag, der weit über die Region hinaus Mut macht.
Zentral ist der Abschied von fossilen Energien: Die erst 13 Jahre alte, noch funktionstüchtige Ölheizung wurde vollständig ersetzt und durch ein erneuerbares Energiekonzept abgelöst. Eine Photovoltaikanlage bildet das Herzstück der neuen Versorgung. Die größte Herausforderung: Die Kirche aus den 1950er‑Jahren steht unter Denkmalschutz – eine PV‑Belegung war trotz idealer Dachfläche ausgeschlossen. Stattdessen wurde das Pfarrhaus genutzt, ausgestattet mit roten PV‑Modulen, die sich harmonisch in die historische Ziegellandschaft einfügen und vom Denkmalamt ausdrücklich genehmigt wurden.
Auch im weiteren Verlauf zeigte sich die Komplexität des Bestands: Beim Belegen des Blechdachs des Gemeindehauses mit schwarzen PV‑Modulen wurde eine Undichtigkeit entdeckt. In kürzester Zeit konnte eine komplette Neueindeckung organisiert werden, sodass das Projekt ohne Verzögerung weitergeführt wurde.
Besondere Sorgfalt galt dem Kindergarten: Planung und Ausführung wurden so gestaltet, dass der Betrieb sicher und ungestört bleibt – inklusive höchster Standards im Legionellenschutz.
„St. Matthäus“ beweist, wie Denkmalschutz, moderne Energietechnik und funktionale Anforderungen zu einem stimmigen, nachhaltigen Gesamtkonzept verschmelzen können. Die enge Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt, die farblich angepassten PV‑Module und die sensible Modernisierung der Gebäude unterstreichen den hohen Qualitätsanspruch.
Im Kern steht eine klare Vision: Die Gemeinde möchte aktiv zur CO₂‑Neutralität beitragen. In Zeiten heißer werdender Sommer und spürbarer Klimaveränderungen will St. Matthäus nicht nur reagieren, sondern vorangehen – als inspirierendes Beispiel für kirchliche Einrichtungen und kommunale Akteure.
